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Der Schwimmende Salon 2016 - Ein Fest der Theaterlegenden

Der „Schwimmende Salon” im Thermalbad Vöslau geht heuer in sein fünftes Jahr
und ist inzwischen zu einer fixen Größe im Festivalgeschehen gewachsen.

„Heuer habe ich mich für das Arbeitsmotto „Große Gefühle” entschieden und mir dabei einige lang gehegte Herzenswünsche erfüllt,” so die Intendantin Angelika Hager (alias Polly Adler). Den Anfang wird der Abend „Ach, die Frauen” (17. Juni) machen, an dem das wunderbare Damen-Duo Mavie Hörbiger und Nicola Kirsch Texte, die die „Rätselrallye Frau” erklären, vorliest: „Das wird eine literarisch höchst amüsante Tour de force, in der Lieblingsautorinnen von mir wie Dorothy Parker, Djuna Barnes und auch Coco Chanel, die wunderbare Memoiren geschrieben hat, zu Wort kommen und große Themen wie Liebeskummer, schwindende Schönheit etc. aufgegriffen werden.”

Nach dem riesigen Erfolg vom letzten Jahr ist es wieder gelungen, Claus Peymann (24. Juni) mit Thomas Bernhards „Holzfällen” nach Bad Vöslau zu holen. Dramatisch wird es im Thermalbad Vöslau, wenn „Anna Karenina” (1. Juli) von Leo Tolstoi den Weg zum Bahnhof antritt: Die gefeierte Andrea Jonasson, „diva assoluta” der Josefstadt, wird mit Nestroy-dekorierten Burg-Schauspieler Roland Koch als ihrer unglücklichen Liebe Wronski große Gefühle ins Bad bringen - Ein Abend, für den man Taschentücher einpacken sollte, Anna Karenina ist das wahrhaftigste Buch über das Gezeitensystem der Liebe.

Eine Künstlerin, die schon lange auf der Wunschliste des „Schwimmenden Salons” stand, ist Sunnyi Melles (22. Juli), Star von Serien wie „Altes Geld” oder „Das Team”, und gleichzeitig „eine Bühnenmagierin erster Güte”. Sunnyi Melles ist ein großer Fan der Theatergöttin des 19. Jahrhunderts Sarah Bernhardt und freute sich über den Vorschlag, aus deren Memoiren zu lesen.Ein fixes Mitglied der Festivalkünstler war von Anfang an Philipp Hochmair, zur Zeit Star bei den „Vorstadtweibern” und in dem auf der Berlinale preisgekrönten Arthousefilm „Kater”, der aus Liebe und Leidenschaft brennen wird. Seine Erfolgsproduktion „Die Leiden des jungen Werther” (5. August), frei nach Johann Wolfgang von Goethe, wird heuer zum zweiten Mal im „Schwimmenden Salon” gastierten. Kaum jemand schafft es, so wie Philipp, ein Publikum unter Strom zu setzen - seine Interpretation ist anarchisch und hat nichts mit einem braven Leseabend zu tun. Das fulminante Finale am 26. August bestreiten „zwei komödiantische Supermächte”: Burg-Star Maria Happel und Christoph Grissemann („Willkommen Österreich”) lesen die Ehealltags und Beziehungssketche von Loriot: Beide Künstler verehren Loriot seit Jahren und passen in ihrer Art, Pointen so trocken wie präzise zu setzen, wie maßgemacht zusammen.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt.
Start ist immer um 19.30 Uhr.

Preis: 22 EUR

Kartenbestellungen unter: 02252/76 26 60
oder schwimmender.salon@voeslauer.at

Laden Sie sich hier das Programm als PDF Dokument herunter.
Download das Programm.pdf

 

Programm zusammengefasst:

17. Juni
Mavie Hörbiger & Nicola Kirsch
„Ach, die Frauen” - Texte über die weibliche Seele

24. Juni
Claus Peymann
„Holzfällen" von Thomas Bernhard

1. Juli
Andrea Jonasson & Roland Koch
„Anna Karenina” von Leo Tolstoi

22. Juli
Sunnyi Melles
Die Memoiren der Sarah Bernhardt

5. August
Philipp Hochmair
„Die Leiden des jungen Werther” von Johann W. von Goethe

26. August
Maria Happel & Christoph Grissemann
„Szenen einer Ehe” von Loriot